Amt für Mittel- und Hochschulen (AMH)
Aktuelles aus dem AMH
- Sabrina Hug aus Tägerwilen (Kanti Kreuzlingen), welche das Verhalten von Hauspferden bei Bärengeruch untersuchte;
- Michaela Wirth aus Horn (Kanti Romanshorn) über Lernen im Schlaf;
- Lorenz Schmid aus Basadingen (Kanti Schaffhausen) über GIS-Modellierung der Schaffhauser Waldgesellschaften.
Erneute Steigerung bei den Anmeldezahlen für die Studiengänge der PHTG
Mit insgesamt 306 Anmeldungen für das im kommenden Herbst beginnende neue Studienjahr gab es an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) erneut einen Anmelderekord. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von mehr als 10 Prozent (2011: 246 Anmeldungen, 2012: 275). Damit werden ab dem kommenden Herbst insgesamt fast 800 Studierende an der PHTG ihre Ausbildung absolvieren.
Ebenfalls einen neuen Rekord gibt es beim Allgemeinbildenden Studienjahr (AbS), in dem Berufsleute für die Ausbildung an der PHTG vorbereitet werden. In das im kommenden August beginnende AbS konnten 52 Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen werden (Vorjahr: 39). Damit bestätigt sich das hohe Interesse am Weg in die Lehrerinnen- und Lehrerbildung über eine vorangegangene Berufsausbildung.
Die detaillierten Angaben zu den Anmeldezahlen können dieser Mitteilung entnommen werden.
Thurgauer im Final der Schweizer Mathematik-Olympiade
Beat Jäckle aus Steckborn, der seine gymnasiale Ausbildung an der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) in Kreuzlingen absolviert, hat den Sprung in den Final der Schweizer Mathematik-Olympida (SMO) geschafft. Am Samstag, 22. Juni, werden dann im Audimax der ETH Zürich die Gewinnerinnen und Gewinner der diesjährigen SMO bekannt gegeben und die Medaillen verliehen. Gleichzeitig wird an dieser Veranstaltung das 10-Jahr-Jubiläum der SMO gefeiert.
Mehr über die Schweizer Wissenschafts-Olympiaden unter diesem Link.

Bewertungen der Thurgauer Arbeiten
Vier Thurgauer Schülerinnen und Schüler haben am 47. Nationalen Wettbewerb der Stiftung Schweizer Jugend forscht teilgenommen. Drei von Ihnen haben die Bewertung „sehr gut" und eine die Bewertung „gut" erhalten. Mit „sehr gut" wurden die Arbeiten von folgenden Schülerinnen und Schülern bewertet: Mit dem Prädikat „gut" wurde die Arbeit von Helene Keller aus Horn (Kanti Romanshorn) bewertet, welche die Mutter-Kind-Beziehung bei Schimpansen und Menschen verglich. Von den insgesamt 92 Arbeiten erhielten 28 Arbeiten das Prädikat „gut", 43 „sehr gut" und 21 „hervorragend". Die innovativsten Arbeiten wurden zudem mit Sonderpreisen ausgezeichnet, welche zum Beispiel zu einem Besuch des zweiwöchigen Wissenschaftscamps in London oder zu einer Einladung an die Nobelpreisverleihung in Stockholm berechtigen. Nachhaltigkeit – Schlagwort oder Zukunftsstrategie?
Der 13. Thurgauer Technologietag vom Freitag, 22. März 2013, bei der TEHAG Engineering AG in Diessenhofen befasste sich als Schwerpunkt-Thema mit der höchst aktuellen Fragestellung: Nachhaltigkeit – Schlagwort oder Zukunftsstrategie? Behandelt wurde sie einerseits aus der Optik von Wissenschaft und Forschung, andererseits aber ebenso sehr aus dem Blickwinkel der unternehmerischen Praxis.
Der 13. Thurgauer Technologietag vom Freitag, 22. März 2013, bei der TEHAG Engineering AG in Diessenhofen befasste sich als Schwerpunkt-Thema mit der höchst aktuellen Fragestellung: Nachhaltigkeit – Schlagwort oder Zukunftsstrategie? Behandelt wurde sie einerseits aus der Optik von Wissenschaft und Forschung, andererseits aber ebenso sehr aus dem Blickwinkel der unternehmerischen Praxis.Damit spiegelte das Programm exakt die Zielsetzung des Thurgauer Technologietages, die auch bei der bereits 13. Durchführung die gleiche geblieben ist: die Förderung des Austausches und des Transfers zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen einerseits, Wirtschaft und Unternehmen andrerseits. Weitere Informationen und die Folien der einzelnen Referate unter www.technologietag.ch.
Gut 601 Thurgauer Schülerinnen und Schüler haben Sprung in Mittelschule geschafft
1075 Jugendliche sind diesen Januar und März an eine Prüfung zu einer Mittelschule angetreten. Mit 56% hat insgesamt mehr als die Hälfte bestanden und so die Möglichkeit erlangt, einen attraktiven und erfolgversprechenden Ausbildungsweg anzutreten.

Mittelschulen als Zukunftschance
Von der Kanti oder dem Gymi spricht man häufig im Volksmund. Gymnasiale Maturitätsschule, Pädagogische Maturitätsschule, Fachmittelschule und Handelsmittelschule sind die offiziellen Bezeichnungen für die vier Ausbildungen, für welche in diesem Jahr 1075 Thurgauer Jugendliche eine Aufnahmeprüfung absolviert haben. Diese Schulen sind ausbildungsmässig interessant und ermöglichen den Zugang zu einer Vielzahl von viel versprechenden Berufen. Mittelschulen stellen nicht nur individuell eine Chance dar, sie sind auch eine Chance für die Zukunft unserer Gesellschaft. So ist konkret die gymnasiale Maturitätsschule einer der bedeutenden Orte, an welchen vertieft Mathematik und Naturwissenschaften gefördert und so dem aktuellen Fachkräftemangel, dessen Gefahr für den Wissens- und Innovationsstandort Schweiz schon längst erkannt ist, entgegengewirkt werden kann.
Erfolgsquote wie im Vorjahr
734 Jugendliche aus zweiten und dritten Sekundarschulklassen haben dieses Jahr die Aufnahmeprüfung an die gymnasiale Maturitätsschule und an die pädagogische Maturitätsschule absolviert, 415 mit Erfolg. Damit liegt die Erfolgsquote vergleichbar mit den Vorjahren bei 57%. Diese beiden Schultypen führen zur gymnasialen Maturität und ermöglichen somit den direkten Zugang zu den Universitäten. Während an den gymnasialen Maturitätsschulen verschiedene und auf den späteren Berufswunsch abgestimmte Ausbildungsschwerpunkte zur Wahl stehen, legt die pädagogische Maturitätsschule einen speziellen Fokus auf die Lehrerbildung.
Die Aufnahmeprüfung an die Fachmittelschule, welche ebenfalls eine pädagogische Ausrichtung anbietet, aber auch auf Berufe aus dem Gesundheits- und Sozialwesen wie in den Bereichen Information und Kommunikation vorbereitet, haben 135 von 247 Jugendlichen bestanden. Dies entspricht rund 55%. Die Handelsmittelschule schliesst mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis und dem kaufmännischen Berufsmaturitätsausweis ab. Für diesen Mittelschultyp haben mit 51 von 94 Schülerinnen und Schüler 54% die Aufnahmeprüfung bestanden.
Die Zahlen im Detail: AP Resultate 2013
Netzwerk für Wissenschaft und Forschung im Thurgau
Thurgau Wissenschaft, das Netzwerk für Wissenschaft und Forschung im Thurgau, bündelt die Aktivitäten in diesem Bereich im Thurgau. Durch den gemeinsamen Auftritt von im Kanton wissenschaftlich tätigen Institutionen werden einerseits Kompetenzen gebündelt und Synergien genutzt. Andererseits erhöht der Zusammenschluss zu einem Netzwerk mit gemeinsamem Logo die Wahrnehmung der wissenschaftlichen Aktivitäten gegen aussen – im Thurgau selbst und über die Kantonsgrenzen hinaus.
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